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Kosmetisch-ästhetische Operationen

Entfernung von störenden Hautveränderungen

Im Laufe des Lebens verändert sich unsere Haut, das ist ganz natürlich! Auch Neubildungen sind nichts Ungewöhnliches, wichtig ist zunächst nur der sichere Ausschluss einer bösartigen Neubildung (=> Hautkrebsfrüherkennung).

Manchmal tröstet der Malignitätsausschluss aber nur bedingt, denn die Neubildung kann trotzdem weiter kosmetisch-ästhetisch oder/und auch nur mechanisch stören!

Die im weiteren aufgeführten Hautveränderungen stellen nur eine Auswahl der häufigsten Wunsch-Operationen dar, die wir in unserer Praxis dermato-chirurgisch behandeln.

Zu den Möglichkeiten und Kosten beraten wir Sie gerne!

 

 

Seborrhoische Keratosen (Alterswarzen)

Seborrhoische Keratosen

(Alterswarzen)

Diese Keratosen stellen den häufigsten gutartigen Hauttumor dar. Ausgangszelle ist der Keratinozyt (hornbildende Zelle) der Oberhaut (Epidermis. Derartige Keratosen entstehen (irgendwann) bei jedem Menschen, bei genetischer Veranlagung auch bereits vor dem 5. Lebensjahrzehnt. Auftreten können diese Hautveränderungen am gesamten Körper, vor allem aber im Gesicht und am Stamm.

Die einfache und narbenlose Entfernung gelingt mit dem Scharfen Löffel oder der Kürette nach N2-Vereisung (Stickstoff). Dies ist im übrigen auch die kostengünstigste Opton.

Xanthelasma (Fettablagerungen)

Xanthelasma palpebrarum

(Cholesterin-Ablagerungen im Lid)

Darunter bezeichnet man weißlich-gelbliche Plaques im Ober- und/oder Unterlid, ein- odr beidseits. Die Cholesterin-Einlagerungen können unabhängig von oder in Zusammenhang mit einer tatsächlicen Fettstoffwechsel-Störung auftreten.

Unabhängig von einer ggfs. notwendigen Behandlung der Stoffwechselerkrankung erfolgt die Entfernung dieser Plaques dermato-chirurgisch in Lokalanästhesie. Bis zu Fadenzug vergehen 6-7 Tage; Hämatome, die sich von selbst zurückbilden, sind die einzige (aber auch häufigeste) Nebenwirkung. Auch die Stars tragen dann große Sonnenbrillen!

Firbome (Stelwarzen)

Fibromata pendulantia

(Stielwarzen)

Hierbei handelt es sich um hautfarbene Ausstülpungen insbesondere in Arealen mit sehr elastischer Haut (Augenlider, Hals, Achseln, Leisten), die langsam größer werden, im Extremfall auch bis Kirsch-Größe.

Da sie nicht selten vielfach in einer Region auftreten, hat sich im Volksmund der Begriff "Warze" etabliert. Aber natürlich stellen Fibrome keine Virus-Erkrankung dar.

Die Entfernung erfolgt nach N2-Vereisung mittels Scherenschalg, bei breitbasigen Stielen ist mitunter auch eine Exzision erforderlich.

Milien

Milien

(Grießkörner)

Als Milien bezeichnet man weißliche Zysten, die an Talgdrüsen-Ausführungsgängen entstehen können, aber keinen Talg (Hautfett), sondern festes Hornmaterial enthlten. Sie können sich am ganzen Körper bilden, kommen aber häufig im Gesicht vor (auch bei Kindern). Sie stellen keine Hautkrankheit, sondern nur ein (ggfs. ) kosmetisches Problem dar.

Einfaches Ausdrücken funktioniert i.d.R. nicht, die Haut muss erwärmt, aufgeweicht und oberflächlich aufgeschlitzt werden, um eine Narbenbildung zu vermeiden.

Zum Entfernen des Pfropfs verwenden wir eine spezielle Öse.

 

Fettknoten

Lipome

(Fettgeschwülste)

Lipomesind Ansammlungen und Vermehrungen von Fettgewebszellen (Adipozyten) unter der Haut, sie stellen den häufigsten gutartigen Tumor des Menschen dar. Jeder 50zigste Mensch entwickelt ein oder mehrere Lipome. Bei einer gehäuft familiär auftretenden Variante mit oftmals auch zahlreichen solchen Tumoren am ganzen Körper spricht man von Lipomatose.

Lipome, die größer als 5 cm im Durchmesser sind, bezeichnet man als Riesen-Lipome.

Die Entfernung unerwünschter Lipome erfolgt mit Extirpation in Lokalanästhesie, meist reichen kleine Schnitte, durch die der weiche Tumor herausgedrückt werden kann. Die Schnittstelle wird mittels Naht versorgt.

Atherom am Kopf

Atherom/Epidermalzyste

(Grützbeutel)

Atherome entstehen durch die Verstopfung eines Talgdrüsenausführungsgangs. Durch die zunächst anhaltende Talgsekretproduktion kommt es zu einem Wachstum der Zyste, die auch Hühnerei-Größe erreichen kann!

Ansonsten machen diese gutartigen Tumore keine Beschwerden, wenn sie sich nicht entzünden. Entfernen kann man sie ebenfalls mittels einer kleinen ambulanten Operation, bei der in Lokalanästhesie der Tumor komplett ausgeschält werden muss, damit es nicht zum Rezidiv (Wiederauftreten) kommt.

Dermale Naevi im Gesicht

Dermale Naevi (im Gesicht)

(Warzen)

Der Begriff "Naevus" steht synonym für "Zellansammlungen". Am bekanntesten ist der Naevuszellnaevus, also eine Ansammlung von Pigmentzellen (Muttermal) oder auch der Gefäßnaevus, dem entsprechend eine Ansammlung von Gefäßzellen.

Unter einem dermalen Naevus versteht man ein bindegewebig umgewandeltes Mal, hautfarben oder leicht pigmentiert, das vorzugsweise im Gesicht über dem Hautniveau wächst. Von den meisten Patienten werden diese Auswüchse als "Warzen" angesprochen. Häufig sprießen Haare und nicht selten gibt es eine familiäre Disposition (Veranlagung).

Eine Entfernung ist kosmetisch ansprechende mittels Exzision (chirurgischem Entfernung durch Heruasschneiden) in Lokalanästhesie möglich. Es gibt auch die Mglichkeit einer reinen Abtragung (mittels Erbium- oder CO2-Laser), dann verbleibt aber die Basiis in der Haut und es kann zu Rezidiven kommen.

Histiozytom am Unterschenkel

Dermatofibrom/Fibröses Histiozytom

(Knubbel)

Auch dieser harmloser, rundlich-kugeliger, dermale Tumor  tritt relativ häufig auf, bevorzugt an den Armen und Beinen und besteht aus derbem Bindegewebe (Fibrohistiozyten mit eingelagerten Kollagenfasern) in der Haut. Nicht selten ist eine lokale Entzündung voran gegangen (z.B. Insektenstich).

Dermatofibrome können in jedem Lebensalter, bevorzugt jedoch im jungen Erwachsenenalter auftreten. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.

Auch hier besteht aus medizinischer Sicht keineBehandlungsindikation, eine Entfernung ist jedoch mittels oberflächlicher Exzision in Lokalanästhesie möglich.

 

 

 

Dies ist eine kurze Übersicht über die häufigsten kosmetisch störende Hauttumore und sonsten Hautveränderungen.

Im Zweifel fragen Sie uns gerne, wichtig ist zunächst immer, dass jedwede Bösartigkeit (Malignität) ausgeschlossen wurde.

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